{"id":533,"date":"2015-10-11T11:23:33","date_gmt":"2015-10-11T11:23:33","guid":{"rendered":"http:\/\/verlag-siebzehn.de\/?p=533"},"modified":"2026-02-25T14:35:06","modified_gmt":"2026-02-25T14:35:06","slug":"durch-von-kleist-ganz-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verlag-siebzehn.de\/?p=533","title":{"rendered":"In Hof"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-908\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"795\" src=\"https:\/\/verlag-siebzehn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Penthesilea-Verlag-Siebzehn-Hof-2015-1024x795.jpg\" alt=\"Penthesilea, Verlag Siebzehn, Hof 2015\" class=\"wp-image-908\" srcset=\"https:\/\/verlag-siebzehn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Penthesilea-Verlag-Siebzehn-Hof-2015.jpg 1024w, https:\/\/verlag-siebzehn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Penthesilea-Verlag-Siebzehn-Hof-2015-300x233.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Frankenpost (v.l.n.r.) Peter N\u00fcrmberger, Kulturamt Hof, Ulrich Poessnecker, Herausgeber, Reinhardt Friese, Intendant Theater Hof, Marco Stickel, Darsteller des Achilles.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading alignwide\" id=\"we-re-a-studio-in-berlin-with-an-international-practice-in-architecture-urban-planning-and-interior-design-we-believe-in-sharing-knowledge-and-promoting-dialogue-to-increase-the-creative-potential-of-collaboration\" style=\"font-size:30px;line-height:1.1\"><span style=\"color: #003366;\">Buchvorstellung am Montag, den 19. Oktober 2015 um 15.00 Uhr im Besprechungsraum des Theaters Hof.<\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Penthesilea, K\u00f6nigin der Amazonen l\u00e4dt nach Hof, der Stadt in Bayern ganz oben. In der Losung des oberfr\u00e4nkischen Rathauses verbindet sich voller stolzem Raf\u00adfi\u00adne\u00adment Geografisches und innewohnender Qualit\u00e4tsanspruch: Hof \u2013 in Bayern eben &#8222;ganz oben&#8220;<\/span>.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Mit seinen fast 45.000 Einwohnern ist Hof die gr\u00f6\u00dfte Stadt im Nordosten Bayerns. Starke 500 m \u00fcber dem Meeresspiegel und von mittelgebirgigen H\u00fcgeln umgeben, lebt man hier ein wenig abseits der Metropolen der Welt. Es wird Fr\u00e4nkisch gesprochen und auch meine Gro\u00dfeltern nutzten gerne und oft ein freundliches \u201eHo\u201c oder \u201eHoa\u201c, sprachwissenschaftlich ein nichtnegierbarer, affirmativer Modalpartikel, welcher mir in meiner Kindheit immerzu \u201eJa\u201c sagte und sp\u00e4ter mir nirgendwo mehr begegnete. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Ein Wunderwerk sind unbestreitbar die Hofer Bratw\u00fcrste. Vergleichsweise recht lang, dazu d\u00fcnn und von besonders magerer Qualit\u00e4t, schmecken sie auf der Hand gegessen, vom Rost, von Grill oder Pfanne gleicherma\u00dfen sensationell. Bitte traditionell als Paar oder auch zu Dritt mit Kraut und saftigem Brot, dann aber am Tisch, mit Messer und Gabel und einem Bier. Das Gericht lie\u00dfe sich gerne auch in der Altstadt konsumieren, die, wie so oft im blau &#8211; wei\u00dfen Freistaat und anderswo, weitgehend neu bebaut wurde und heute neuer wirkt als die Hofer Neustadt selbst. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Zur Kultur: Sp\u00e4testens seit Johann Paul Friedrich Richter, besser bekannt als Jean Paul, wird fr\u00e4nkische Kulturkompetenz landesweit greifbar. Der Wunsiedel geb\u00fcrtige &#8211; dann Hofer &#8211; Jean Paul, gilt als der erste deutsche Dichter, der von seinem Schreiben leben konnte. Er wurde zu seiner Zeit tats\u00e4chlich mehr gelesen als der heutige Dichterf\u00fcrst Schiller oder der welt\u00adl\u00e4u\u00adfige Herr von und zu Goethe. Dieser gelegentlich undankbare Schriftsteller Paul sagte aber auch einmal, \u201edass man den Hofern hinterherlaufen und ihnen die B\u00fccher schenken m\u00fcsse und trotzdem w\u00fcrden sie nicht gelesen.\u201c Das war nat\u00fcrlich am Ende des 18. Jahrhunderts und hat mit unserer Gegenwart, ganz oben, nichts zu tun.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Mit dem Theater Hof, dem Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hof, Herrn Peter N\u00fcrmberger und Reinhardt Friese wurde herzlich zur Buchvorstellung von \u201ePenthesilea\u201c aus der Reihe Edition 17 Schauspiel ins Theater eingeladen. Zeit und Ort, Montag, den 19. Oktober 2015 um 15.00 Uhr. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Anwesende u. v. a. der Intendant, Regisseur und Autor Reinhardt Friese, Annette Mahlendorf, der Hofer Kulturamtsleiter Peter N\u00fcrmberger, Marco Stickel, Thomas Schindler wie auch meine Person als Herausgeber.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">In zwangloser Atmosph\u00e4re wurde \u00fcber die Publikation der Textbearbeitung des Hofer Intendanten informiert, dessen \u201ePenthesilea\u201c in der Spielzeit 2013\/14 Premiere feierte. Die Trag\u00f6die Heinrich von Kleists erscheint in dieser Fassung als spannend verdichtete und konzentrierte Spielfassung. Illustriert und mit ausf\u00fchrlichem Anhang.<br><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #003366;\">Ulrich Poessnecker<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Buchvorstellung am Montag, den 19. Oktober 2015 um 15.00 Uhr im Besprechungsraum des Theaters Hof. 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