Personen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, einige Personen kennenzulernen, die mit unserem Verlag auf diese oder jene Weise verbunden sind. Wir danken für Ihr Interesse.
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Heinrich Waegner, Foto: Verlag Siebzehn, Siegen 2016

Heinrich Waegner, Autor, Lyriker

Ganz ohne Zweifel ist Heinrich Waegner unser Autor der erprobtesten Schultheaterstücke. Wir schätzen Waegners Werk sehr und verfolgen seine Arbeit seit vielen Jahren. Sein „Guano“ gilt vielen Spielleitern bereits heute als Meilenstein der Theaterpädagogik. „Aufsagetheater" sind ihm ein Gräuel. Seine Inszenierungen und Stücke erzählen Geschichten in Bild- und Handlungsfolgen. "In seinem Theater wird nicht erklärt, sondern dargestellt“, schrieb die Westfälische Rundschau. Seine Texte sind direkt und konzeptionell. Sie eröffnen viele Möglichkeiten für ein lebendiges Kinder- und Jugendtheater. Seine Stücke wurden von ihm selbst als Spielleiter bestens erarbeitet und von der Presse gefeiert. Der „Schülertheater-Guru“, so nannte ihn einmal die Siegener Rundschau, wurde bekannt als Gründer und Leiter der Spielgruppe „Theaterkiste“. Sein Stück bei uns: „Guano oder die Odyssee der Vögel“. 

 

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Prof. Dr. Ulrike Sprenger, Foto: Universität Konstanz, 2015
 

Prof. Dr. Ulrike Sprenger, Literaturwissenschaftlerin

Ulrike Sprenger schrieb für uns über Ursula Krechels Theaterstück „Ich glaub, mich tritt ein Meerschwein“. Das ungewöhnliche Stück berichtet von Barbies surrealem Tag an einem sommerlichen Meeresstrand. Es muss Frau Professor Dr. Sprenger ein wirkliches Lesevergnügen gewesen sein, denn ihre klugen und sehr informativen Zeilen zum Stück machen Freude. Ulrike Sprengers Text erklärt uns Figuren und Mittel des "Meerschwein" - Stücks. Ihre kluge Analyse findet leichtfüssig Zugang zu den Inhalten und Dingen dieser rätselhaften Welt am Meer. 
Sie lehrt als Professorin für Romanische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Just im Jahr der Entstehung und Auszeichnung des Krechel´schen Stücks erhielt auch sie eine Auszeichnung ihrer Doktorarbeit mit dem Max-Weber-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 

 

Reinhardt Friese, Theater Hof, Foto Alexander Frydrych 2016.jpg
Reinhardt Friese, Foto: Theater Hof, Alexander Frydrych, 2016

Reinhardt Friese

Kleist glaubte wohl selbst nicht daran, je eine Aufführung seiner Tragödie „Penthesilea“ sehen zu können. Da behauptete er vorsorglich lieber, das ungeheuerliche Stück gar nicht erst für die Bühne geschrieben zu haben. Gewalt, brutale Überwältigung, Unterwerfung, aber auch eine unbegreifliche Liebe, sind Motive des aufwühlenden Stücks.
Stücke neu zu deuten, für ein bayerisches Publikum fesselnde Inszenierungen zu erarbeiten, darauf läuft es in Reinhardt Frieses Theaterleben in Hof in Oberfranken hinaus. Tag für Tag war der Regisseur und Intendant des Theaters Hof ein Gestalter seines Bühnengeschehens und ein Erfinder akzentuierter Produktionen. Mittlerweile hat er in seinem Theaterleben in summa weit über hundert Theaterinszenierungen auf die Bühne gebracht. Nach seinen Engagements in Wiesbaden, Hamburg, Göttingen, München und Essen übernahm er 2012/2013 die künstlerische Leitung des Theaters in der oberfränkischen Stadt Hof. 
Wir veröffentlichen erstmals seine konsequente und sehr lesenswerte, mutige Strichfassung der Kleist´schen „Penthesilea“.

Buchvorstellung Penthesilea, Theater Hof, Friese, Poessnecker, Nürmberger, Stickel, Foto Sedo 2015.jpg
Buchvorstellung „Penthesilea“ im Theater Hof.
V.l.n.r.: Peter Nürmberger, Ulrich Poessnecker, Reinhardt Friese, Marco Stickel. Foto: Ruth Sedo

Ulrich Poessnecker, Theaterpädagoge, Spielleiter, Maler

Ulrich Poessnecker, Foto Christian Klein, Würzburg 2017
Ulrich Poessnecker, Foto: Christian Klein, Wuppertal 2017
 
Ulrich Poessnecker war seit 1993 im schulischen und außerschulischen Raum als Theaterspielleiter und Theaterpädagoge aktiv. Beschäftigt als Workshopleiter an Theatern oder Schulen, zudem als freier Regisseur des Off-Theaters. Nach Einführung des abiturrelevanten Faches "Darstellendes Spiel" Unterrichtender auch in diesem Bereich.

Einen prägenden Impuls im Blick auf die freie Theaterarbeit erhielt Ulrich Poessnecker durch die Kooperation mit niederländischen Theatermachern.  

Über 45 Theater - Inszenierungen waren in seiner Regie bis 2019 zu sehen. Mehrere wurden ausgezeichnet. Die Wiesbadener Journalistin Marianne Kreikenbom schrieb über seinen Stil, Stücke zu gestalten: "immer für eine Überraschung gut, kreativ und zeitgemäß, mit Witz und einem kräftigen Schuss erkennbarer Gegenwart". "Experimentierfreudig und provokativ" formulierte die Frankfurter Rundschau in einer Kritik. Zudem war Poessnecker zwischen 1994 und 2014 in verschiedenen Funktionen für das Hessische Kultusministerium, zuletzt als Koordinator für Kunst und Musik tätig. Seit Sommer 2019 widmet er sich ganz der Malerei.

 
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